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Erich Kästner
Klar, warmherzig-ironisch und auf der Seite der Kinder
Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren und war Lyriker, Journalist und Satiriker der Weimarer Republik, bevor ihn die Nationalsozialisten mit Schreibverbot belegten und seine Bücher verbrannten – er blieb dennoch in Deutschland. Weltruhm erlangte er mit Kinderbüchern wie „Emil und die Detektive“ (1929), „Pünktchen und Anton“, „Das fliegende Klassenzimmer“ und „Das doppelte Lottchen“, die bis heute gelesen und immer wieder verfilmt werden. Sein „Fabian“ und seine Gedichte zählen zur wichtigen Literatur der Moderne; nach dem Krieg wurde er zur moralischen Instanz und erhielt u. a. den Hans-Christian-Andersen-Preis. Kästners Werke wurden in über 100 Sprachen übersetzt.
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