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Juli Zeh
Scharfsinnige Gesellschaftsromane mit juristischem Blick
Juli Zeh wurde 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig, promovierte im Völkerrecht und debütierte 2001 mit „Adler und Engel“ – seither zählt sie zu den wichtigsten deutschen Gegenwartsautorinnen. Ihr Dorfroman „Unterleuten“ (2016) über den Zusammenprall von Stadt und Land in Brandenburg wurde ein Millionenerfolg und verfilmt, ebenso „Über Menschen“; Werke wie die Dystopie „Corpus Delicti“ sind Schullektüre. Zeh mischt sich mit Essays und offenen Briefen immer wieder in gesellschaftliche Debatten ein und ist seit 2018 ehrenamtliche Verfassungsrichterin in Brandenburg. Sie wurde u. a. mit dem Thomas-Mann-Preis und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und lebt in einem Dorf in Brandenburg.
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