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Wolfgang Herrndorf
Lakonisch, komisch und zutiefst berührend
Wolfgang Herrndorf wurde 1965 in Hamburg geboren, studierte Malerei in Nürnberg und arbeitete zunächst als Illustrator, u. a. für das Satiremagazin Titanic. Als Schriftsteller wurde er mit dem Erzählband „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ und dem Roman „Sand“ bekannt, für den er den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt. Sein Welterfolg wurde „Tschick“ (2010): Die Geschichte zweier 14-jähriger Außenseiter, die in einem geklauten Lada durch die ostdeutsche Provinz fahren, verkaufte sich über zwei Millionen Mal, wurde Schullektüre, Theaterstück und von Fatih Akin verfilmt. Auch sein digitales Tagebuch „Arbeit und Struktur“ wurde zum literarischen Ereignis. Er gilt als eine der wichtigsten deutschen Literaturstimmen seiner Generation.
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